Datenkonvertierung
Der Begriff Datenkonvertierung bezeichnet die Überführung einer Datei von einem Dateiformat in ein anderes. Sind Ausgangsformat und Endformat kompatibel, verläuft die Konvertierung verlustfrei. So lassen sich beispielsweise Rasterbildformate wie TIFF, PNG oder EPS ohne Datenverlust ineinander umwandeln.
Können nicht alle Informationen des Ausgangsformat im neuen Format untergebracht werden, spricht man von verlustbehafteter Konvertierung. Ursachen können Datenkompression, also die Reduzierung der Daten, indem für das Endformat irrelevante Daten weggelassen werden (z.B.: TIFF nach JPG), und die unzureichende Möglichkeit des Zielformats sein, alle Informationen des Quellformates aufzunehmen und darzustellen (z.B. TIFF nach GIF). Durch die Verwendung von Adobes PDF-Format für den Datenaustausch konnten viele Kompatibiltätsprobleme ad acta gelegt werden.
Digitaler Druck
Es gibt verschiedene Digitaldruckverfahren:
1. Technik, die auf Laserdruck aufbaut.
2. Zwitterverfahren, bei denen zwar im Offsetverfahren gedruckt wird, die Druckform aber per Laser digital in der Druckmaschine bebildert wird (computer to press, direct imaging). Besonders Laserdigitaldruck erlaubt wirtschaftlich kleinste Auflagen, bzw. sogar individuell personalisierte Ausdrucke (z.B. für Direktwerbung).
DIN-Formate
Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland wurden 1922 vom Deutschen Institut für Normung (DIN) in der DIN-Norm DIN 476 festgelegt. Die deutsche Norm diente als Grundlage für das europäische bzw. internationale Äquivalent EN ISO 216, das wiederum in fast allen Ländern adaptiert worden ist.
In der Papier- und Druckindustrie erfolgt die Formatangabe grundsätzlich mit Breite x Höhe, und zwar immer in dieser Reihenfolge. Deshalb lässt sich daraus schließen, ob es sich um ein Hoch- oder ein Querformat handelt.
Druckbogen verfügen über Formate, die über die DIN-Formate hinausgehen, um verschiedene Formate auf einem Bogen drucken zu können und so eine effizientere Papiernutzung zu gewährleisten (siehe auch Drucknutzen). Außerdem können Drucksachen nur so bei der Produktion beschnitten werden.
DIN lang

DIN lang ist ein genormtes Papierformat von 110 mm x 220 mm, das insbesondere bei Briefumschlägen verwendet wird. Darüber hinaus kommt das Format DIN-Lang häufig bei Flyern und Foldern sowie Broschüren zum Einsatz. Die DIN-Lang-Briefhülle ist geeignet zum Versand von Blättern im Format DIN A4, die zweimal horizontal gefaltet sind. Er ist im geschäftlichen Postverkehr der meistverwendete Umschlag. Die ebenfalls genormte Ausführung mit Sichtfenster erlaubt den Versand von nach DIN 676 gestalteten, auf 105 mm x 210 mm gefalteten Schriftstücken ohne zusätzliche Adress- und Absenderbeschriftung des Umschlags. Großer Vorteil des DIN-Lang-Umschlags ist außerdem, dass er beim Postversand neben dem C6/5 die geringsten Portokosten verursacht.
Domain

Eine Domain ist ein eindeutig definierter, adressierbarer Bereich des Internets. Sie besteht aus einer individuellen Bezeichnung (z.B. „drucksieger“), gefolgt von einem Punkt und einer länder- oder organisationsspezifischen Kennung. Als Top-Level-Domains bezeichnet man Two-Letter-Domains mit einer aus zwei Buchstaben bestehenden Länderkennung, etwa „.de“ für Deutschland. Zentrale Registrierungsstelle für Domains mit der Top-Level-Domain „.de“ ist die DENIC eG (Deutsches Network Information Center) mit Sitz in Frankfurt.
DPI
(Abk. für Dots Per Inch) bezeichnet eine Maßeinheit der Punktdichte für die Detailgenauigkeit einer gerasterten visuellen Darstellung, etwa in der Bildschirmdarstellung und im Vierfarbdruck.
Drucknutzen
Um das Papierformat besser ausnutzen zu können und um kostengünstiger und schneller produzieren zu können, druckt man häufig in mehreren Nutzen. Dabei sind auf einem Druckbogen mehrere Nutzen angeordnet, die dann erst beim Beschneiden getrennt werden.
DTP
(Abk. für Desktop Publishing) bezeichnet vereinfacht den Satz von Texten und Bildern für Publikationen am Computer. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Technologien der Druckvorlagenerstellung, die meist aus mehreren aufeinanderfolgenden fotografischen Arbeitsschritten bestehen, kommen beim DTP ausschließlich digitale Verfahren zum Einsatz. Der deutlich flexiblere und mehr auf Grafik orientierte DTP-Satz hat den klassischen Satz inzwischen fast vollständig abgelöst.
Durchschuss
Fachbegriff aus dem Buchdruck im Bleisatz. Durchschuss bezeichnet dort die schmalen Bleistücke (Blindmaterial), mit denen die Zeilenzwischenräume hergestellt werden. Die Bezeichnung ist auch im digitalen Satz gebräuchlich und beschreibt dort den Abstand zwischen der Unterlänge der oberen Zeile bis zur Linie der Oberlänge der nachfolgenden Zeile und wird fälschlicherweise häufig mit dem Zeilenabstand gleichgesetzt. Für Fließtext gilt als ästhetisches Maß ein Durchschuss von 20 %.