Was ist eine Stanzvorlage?
Stanzvorlagen sind wichtig bei der Erstellung von Mappen. Sie zeigen den äußeren Rahmen der späteren Schnittkante. Hier wird das Produkt nach dem Druck maschinell aus dem Druckbogen ausgestanzt. Aus diesem Grund sollten Texte und Bilder, die nicht angeschnitten werden sollen, mit einem Sicherheitsabstand von einigen Millimetern zum Rand platziert werden.
Kann ich meine Daten in die Layoutvorlagen hineinkopieren?
Ja. Für alle bei drucksieger24.de druckbaren Formate stehen Layoutvorlagen bereit, mit deren Hilfe Sie ihre Druckdaten erstellen können. In den drucksieger24.de-Layoutvorlagen ist genau beschrieben, was Sie bei der Dokumenterstellung zu beachten haben. Layoutvorlagen, die über mehrere Ebenen verfügen (z.B. PSD-Format), enthalten eine "Gestaltungsebene", in die Sie Ihre Layoutdaten hineinkopieren können.
Wie viel Abstand sollte der Text in meiner Druckvorlage zum Seitenrand haben?
Wir empfehlen Ihnen, Text mit mindestens 5 Millimetern Abstand zum Seitenrand zu platzieren. Damit wird die Toleranz der Schneidemaschine ausgeglichen und die Schrift hat nach dem Schneiden immer noch einen gewissen Abstand zum Papierrand.
Welche Dateiformate kann drucksieger24.de verarbeiten?
Das sicherste Dateiformat zur reibungslosen Übermittlung ihrer Druckdaten ist das von Adobe Systems entwickelte „Portable Document Format“ (PDF), zu deutsch „transportables Dokumentenformat“. Darüber hinaus verarbeitet drucksieger24.de auch offene Dateien aus folgenden Programmen:
Quark XPress bis Version 6.5 (Dateiendung „.QXD“, PC und MAC),
Adobe Indesign bis Version CS3 („.INDD“, PC und MAC),
Adobe Illustrator bis Version CS3 („.AI“ oder „.EPS“, PC und MAC),
Macromedia Freehand bis Version MX („.FH11“, MAC),
Corel Draw bis Version 13 („.CDR“, PC),
Adobe Photoshop bis Version CS3 („.PSD“, PC und MAC)
Microsoft Word bis Version 2007 („.DOCX“, PC)
Microsoft Excel bis Version 2007 („.XLSX“, PC)
Microsoft Powerpoint bis Version 2007 („.PPTX“, PC)
Außerdem können Sie Druckdaten in den Bildformaten TIFF („.TIF“, PC und MAC), EPS („.EPS, PC und MAC) und JPEG („.JPEG“ oder „.JPG“, PC und MAC) anliefern. Bitte beachten Sie, dass die Umwandlung in eine PDF-Datei durch uns kostenpflichtig ist.
Was sind offene und geschlossene Dateien?
Geschlossene Dateien, etwa im PDF-Format, enthalten bereits alle für den Druck notwendigen Informationen und verfügen über keine Abhängigkeiten zu externen Bild-, Schrift- oder Datenquellen.
Offene Dateien, wie etwa Quark- und Indesign- oder Illustrator-Dateien, können nachträglich editiert werden. Dafür sind im Dokument verwendete Bilder und Schriften nicht automatisch integriert. Bei der Anlieferung offener Dateien müssen alle verwendeten Bilder und Schriften mitgeliefert werden.
Welche Auflösung muss meine Druckvorlage haben?
Bei allen Drucksachen empfehlen wir grundsätzlich eine Auflösung von 300 dpi („dots per inch“, „punkte pro zoll“). Bei Strichzeichnungen (Bitmaps) empfehlen wir eine Auflösung von 600 dpi.
Meine Druckvorlage ist sehr groß. Wie kann ich sie verkleinern, ohne die Qualität zu beeinflussen?
Um die Dateigröße Ihrer Druckvorlage zu verringern, sollten Sie Bilder nicht viel größer abspeichern, als sie tatsächlich verwendet werden. Adobe Acrobat bietet die Funktion „Dateigröße verringern“. Da hier Dateigröße auf Kosten von Bildqualität eingespart wird, raten wir von der Verwendung ab.
Was ist CMYK?
„CMYK“ ist die Abkürzung für „Cyan, Magenta, Yellow, Key“ und bezeichnet die vier Prozessfarben beim Farbdruck. Sämtliche Farben werden beim Druck aus diesen vier Grundfarben zusammengestellt. Bei „Cyan“ handelt es sich um ein in Türkisgrün gehende Blau, als „Magenta“ bezeichnet man das Rosa-Rot, das die Deutsche Telekom als Hausfarbe verwendet. „Yellow“ ist ein sattes Gelb, während „Key“ die schwarz druckende „key plate“ („Schlüsselplatte“) bezeichnet, an deren Grundlinie die drei farbigen Platten ausgerichtet werden.
Was ist RGB?
RGB bezeichnet den Farbmodus, der bei Bildschirmen, Digitalkameras und Scannern verwendet wird. Dabei werden alle Farben aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt. Beim Offsetdruck wird das CMYK-Farbmodell eingesetzt. Für einen problemlosen Druckvorgang ist es daher unerlässlich, Druckdaten immer im CMYK-Modus anzuliefern.
Wie wandle ich ein Bild in CMYK um?
In Adobe Photoshop haben Sie die Möglichkeit, den Bildmodus im Menü „Bild/Modus“ auf CMYK umzustellen. Für einige Freeware-Programme wie beispielsweise GIMP existieren Plug-Ins, die ein Abspeichern in CMYK ermöglichen.
Was ist Beschnitt?
Unter Beschnitt versteht man den Bereich, zumeist 3-5 Millimeter, den die Druckvorlage größer als das tatsächliche Endformat sein sollte. Dieser Bereich wird beim Ausschneiden der Drucksachen aus dem Druckbogen abgeschnitten.
Bei der Weiterverarbeitung werden computergesteuerte Maschinen eingesetzt. Dennoch kann es beim Schneiden des Papiers zu Toleranzen kommen, je nach Art des Produktes und des zum Einsatz kommenden Materials betragen diese bis zu 2 mm. Diese Schneiddifferenz kann leider nicht ausgeschlossen werden.
Wird kein Beschnitt angelegt, kann es auf Grund dieser Toleranzen beim Schneiden zu ungewollten weißen Rändern („Blitzern“) kommen.
Wie plane ich Beschnitt in meiner Vorlage ein?
Legen Sie das Dokument im exakten Format an, an jeder Seite 3-5 Millimeter größer an als das tatsächliche Endformat. Angenommen, Sie möchten ein Bild auf eine Postkarte im Format DIN A6 (10,5 x 14,8 cm) drucken. Legen Sie ein entsprechend großes Dokument an und laden Sie das gewünschte Bild ein. Achten Sie nun darauf, dass das Bild an allen Seiten etwa 3-5 Millimeter „übersteht“. Tipp: Platzieren Sie außerdem Text innerhalb des Dokuments immer im Abstand von mindestens 5 Millimetern zum Seitenrand.
Wie erzeuge ich druckfähige PDF-Dateien?
Verwenden Sie hierfür nach Möglichkeit nur professionelle PDF – Erzeugungs-Software wie Adobe Acrobat Distiller oder JAWS PDF - Creator. Aus Sharewaretools erzeugte PDF-Dateien sind nicht immer für die Druckausgabe in hoher Qualität geeignet. Teilweise werden die Farben in den Bildschirmmodus sRGB umgewandelt. Dies passiert bei der Erzeugung über Acrobat Distiller oder JAWS-PDF nicht.
Manche Layoutprogramme bieten mittlerweile auch die Erzeugung von PDF-Dateien selber an. Diese sind teilweise besser für die Erzeugung geeignet als externe Generatoren. Hierbei sollten Sie hinterher allerdings die Datei gründlich am Bildschirm kontrollieren, gegebenenfalls mit dem kostenlosen Tool „PDF-Inspektor“ die PDF-Konformität PDF/X3 prüfen. Alle PDF-Daten, die dieses Programm ohne Fehlermeldung passiert haben, ließen sich bisher auch auf unseren Ausgabegeräten problemlos ausgeben.
Wie kann ich feststellen, ob mein erstelltes PDF druckfähig ist?
Sollten Sie zur PDF-Erstellung Adobe Acrobat in einer Version niedriger als 6 verwenden, empfehlen wir Ihnen die kostenlose Software PDF-Inspektor (PC / Mac) auf Ihrem Rechner zu installieren, um die Druckdaten vor Versand zu prüfen. Der PDF-Inspektor ist Freeware und arbeitet als Plug-In von Acrobat (leider nicht mit der kostenlosen Reader-Version).
Ab Acrobat 6 Professional hat Adobe die PDF/X-3 Inspector-Funktionalität in Acrobat Professional als Bestandteil des Preflight-Features integriert. Da die zugrundeliegende Technologie in beiden Fällen von callas software stammt und im wesentlichen aus der pdfInspektor-Engine besteht, wird PDF/X-3 Inspector nicht über Acrobat 5 hinaus unterstützt.