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H - Heidelberg bis Hyperlink

Heidelberg
Geläufige Kurzform für Heidelberger Druckmaschinen AG, ein Unternehmen des Präzisionsmaschinenbaus mit Sitz in Heidelberg und einer der weltweit führenden Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen. Die Heidelberger Druckmaschinen AG deckt die gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette des Bogenoffset-Drucks ab, von der Belichtung der Druckplatten über die Druckmaschinen (press) bis zur Weiterverarbeitung der bedruckten Bogen, also Maschinen zum Schneiden, Falzen, Sammeln, Kleben, Heften, Binden und Stanzen. Mit einem Umsatzanteil von fast 90 Prozent ist die Herstellung von Bogenoffset-Druckmaschinen der größte Produktbereich des Unternehmens.
HKS
ist die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. und bezeichnet ein Farbsystem von Sonderfarben, das die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie gewährleistet. Das HKS-Farbsystem beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben mit insgesamt 3520 Abstufungen/Farbtönen für Kunstdruck- und Naturpapiere.

Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden.

Um die Wiedergabe einer HKS-Farbe auf unterschiedlichen Papiersorten korrekt vorherzusagen, gibt es verschiedene HKS-Farbfächer, die die Abhängigkeit vom bedruckten Papier berücksichtigen: HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier) und HKS Z (Zeitungspapier).
HTML
Hypertext Markup Language. HTML beschreibt Aufbau und Struktur von Webseiten. Die Sprache basiert auf einfachen Text-Dateien. Mit sogenannten „Tags“ werden dann einzelne Bereiche ausgezeichnet, z.B. als Überschrift markiert: <h1>Überschrift</h1>. In erster Linie wird HTML aber nicht dazu verwendet, Strukturen zu beschreiben, sondern das Aussehen von Webseiten festzulegen. Das widerspricht der ursprünglichen Intention und führte mittelfristig zur Entwicklung von Standards wie CSS und XHTML. Entwickelt wurde HTML ursprünglich von Tim Berners-Lee. Übernommen wurde der weitere Standardisierungsprozess dann vom W3C. Aktuell ist Version 4.01, HTML5 befindet sich in der Entwicklung.
HTTP
Abk. für englisch „Hypertext Transfer Protocol", Übertragungsprotokoll, das zur Übermittlung von Informationen im World Wide Web (WWW), dem grafischen Teil des Internet, dient. Bei den übertragenen Informationen handelt es sich in der Regel um Seiten, die in der Beschreibungssprache HTML formuliert sind, und um Grafiken. Es können aber auch beliebige andere Dateien übermittelt werden.
Hurenkind
Ursprünglich aus dem Buchdruck stammender Fachbegriff für einen unschönen Umbruch. Ist die letzte Zeile eines Absatzes zugleich die erste Zeile einer neuen Spalte oder einer neuen Seite, spricht man von einem Hurenkind. Hurenkinder gelten in der Typografie als schwere handwerkliche Fehler, da sie die Ästhetik des Satzspiegels besonders stark beeinträchtigen. siehe auch: Schusterjunge.
Hyperlink
Verweis in einem Hypertext auf andere Textstellen, Dokumente oder Internet-Seiten. Die Aktivierung eines Hyperlinks oder Links (Verbindung) durch Anklicken mit der Maus führt zu einer Textstelle, einer Tabelle, einem Bild, einer neuen Textseite oder auf andere Internetseiten. Interne Querverweise in einem Text ermöglichen eine schnelle Verbindung zu den gesuchten Informationsblöcken.

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