Sammelhefter

Maschine zur buchbinderischen Fertigung von Broschüren. Der Sammelhefter trägt die (bereits gefalzten) Druckbögen zusammen, heftet und schneidet die Broschüre.
Satzspiegel
mit Satzspiegel wird der Raum einer Seite bezeichnet, auf dem Text, Bild und Grafik angeordnet werden.
Scheckkartenformat
Das Scheckkartenformat 85 x 54 mm hat sich als Standard für Visitenkarten eingebürgert.
Schusterjunge

Wie beim „Hurenkind“ handelt es sich beim Schusterjungen ursprünglich um einen aus dem Buchdruck stammenden Fachbegriff für einen unschönen Umbruch. Endet eine Spalte oder eine Seite mit der ersten Zeile eines neuen Absatzes, so wird diese Zeile als Schusterjunge bezeichnet. Im Vergleich zum Hurenkind gilt der Schusterjunge als weniger gravierender Fehler. Schusterjungen fallen besonders auf, wenn neue Absätze mit einem Einzug beginnen.
Seitenversatz
Bei rückengehefteten Broschüren ist das äußerste Blatt länger als das innerste. Damit der Stand der Seiten und vor allem der Paginierung immer gleich bleibt, muss bei der Anlage der Seiten der Bund bei den äußeren Blättern entsprechend vergrößert werden.
SEO
(englisch, Abk. f. „Search Engine Optimization“ = Suchmaschinenoptimierung) Als Suchmaschinenoptimierung werden Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen, die Position einer Webseite im Ranking einer Suchmaschine, z.B. Google, auf höheren Plätzen erscheinen. SEO ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketing.
Serifen

Als Serifen (franz.: Füßchen) werden die je nach Schriftart mehr oder weniger feinen Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende, quer zu seiner Grundrichtung, abschließen, benannt. Es wird allgemein angenommen, dass Serifen die Lesbarkeit eines gedruckten Textes verbessern. Daher werden längere Texte üblicherweise in einer Serifenschrift gedruckt.
Server

Entscheidendes Charakteristikum: die Auslagerung von Funktionen auf einen zentralen Server-Computer. Beziehungsweise etwas allgemeiner: der Host ist ein Objekt (z.B. ein Computer oder Programm), der Dienste zur Verfügung stellt. Der Client ist ein Objekt, das diese Funktionen in Anspruch nimmt. Eine Client-Host-Kommunikationsstruktur ähnelt daher häufig einem Stern: in der Mitte ein Host bzw. Server (die Begriffe sind weitgehend synonym), der viele Clients mit Dateien, Informationen, Programmen oder beliebigen anderen Objekten versorgt. Beispiel Webserver: der Hostcomputer stellt über das Internet Webseiten und Downloads für viele Clients (Web-Browser) zur Verfügung. Beispiel Netzwerk-Fileserver: alle Mitarbeiter benutzen einen zentralen Computer im Firmennetzwerk, um dort ihre Dokumente abzuspeichern. Siehe auch Host.
Siebdruck
Druckverfahren, bei dem die Druckform aus einem Siebdruckgewebe mit Kunststoff- oder Metallfäden besteht. Die Farbe wird mit einem Rakel, durch das feinmaschige Gewebe auf den Bedruckstoff gerakelt. Durch eine Schablone wird erreicht, dass nur die zu bedruckenden Stellen Farbe durchlassen und die Nichtbildstellen farbundurchlässig sind. Diese Drucktechnik wird von manuellen Handdrucktischen bis hin zu vollautomatischen Druckmaschinen angewendet. Im Siebdruckverfahren werden besonders planliegende Bedruckstoffe wie Papier, Karton und Pappe, aber ebenso auch Kunststoff, Holz, Glas, Metall etc. bedruckt.
Skala (4C)
Farben im Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz. Siehe auch Farbmischung subtraktiv.
Sonderfarbe
Im Gegensatz zu den genormten Skalenfarben, mit denen man über Rasterung Farben mischen kann, werden Sonderfarben „echt“ gedruckt.
Stanzen
Schnitttechnik in der Nachbearbeitung Mit Stanzen kann man fast beliebige, auch unregelmäßige Formen erzeugen. Benötigt wird ein Stanzwerkzeug. Verpackungsmaterialen aus Papier, Karton, Pappe, Wellpappe oder Kunststoff werden hauptsächlich im Bogenformat gestanzt. Beim Stanzvorgang können zusätzlich aber auch Rilllinien oder Blindprägungen in die Nutzen eingebracht werden. Dieser komplexe Prozess macht es unabdingbar, die Bogen einzeln zu stanzen. Besondere Anforderungen für optimale Resultate werden nicht nur an die Verpackungsmaterialien gestellt, sondern auch an die Stanzwerkzeuge mit geringsten Toleranzen.
Strich
Bindemittelauftrag auf der Oberfläche zur Veredelung des Papiers. Der Strich kann matt oder glänzend, ein- oder beidseitig sein. Mit bestimmten Techniken und Werkzeugen kann bei Papieren mit hohen Anforderungen an eine besonders glatte und glänzende Oberfläche bis zu dreimal Strich aufgetragen werden. Grundsätzlich sind alle Papiere nach dem Strich zunächst matt. Um ein glänzendes Papier zu bekommen, lässt man es zusätzlich durch den Kalander laufen, welcher das Papier durch Druck von zwei Walzen glättet.
Subtraktive Farbmischung
Mischung von Körperfarben. Siehe Farbmischung.